Die KFZ Vollkaskoversicherung bietet im Vergleich zur KFZ-Haftpflichtversicherung und zur Teilkaskoversicherung den besten Versicherungsschutz für ein Fahrzeug. Daher sind die Beiträge zur Vollkaskoversicherung dementsprechend höher. Halter von neuwertigen Fahrzeugen sollten sich dennoch für den Abschluß dieser Versicherungsart entscheiden, um dem Fahrzeug den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.
Im Gegensatz zur Haftpflicht und zur Teilkasko bietet die KFZ Vollkaskoversicherung dem Versicherten weitaus mehr Leistungen an. Der Abschluß dieser Versicherung ist genauso wie die Teilkaskoversicherung freiwillig; gesetzlich vorgeschrieben ist nur die Haftpflichtversicherung. Die Vollkaskoversicherung enthält alle Leistungen, die auch in der Teilkaskoversicherung enthalten sind.
Die Beiträge zur KFZ Vollkaskoversicherung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. So wird die Höhe zum Beispiel bestimmt durch die Typklasse des zu versichernden Fahrzeuges und die Regionalklasse. So wird die Regionalklasse etwa unterschieden in ländliche Gegenden und in Großstädte. Dies geschieht aus dem einfachen Grund, dass laut Statistik in der Großstadt weitaus mehr Unfälle passieren als in ländlichen Gegenden. Auch die Gefahr des Diebstahls ist hier erheblich höher. Neben diesen vorgenannten Faktoren spielt auch die gewählte Höhe der Selbstbeteiligung eine entscheidende Rolle bei der Berechnung des Versicherungsbeitrages. Dies ist der Betrag, welcher im Schadensfall vom KFZ-Halter selber getragen werden muß.
Zudem bieten einige Versicherungsgesellschaften Nachlässe für bestimmte Berufsgruppen an. Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst können in der Regel mit Prämien rechnen.
Auch Einzelfahrer, die ihr KFZ ausschließlich alleine nutzen, können sich meist über Sonderkonditionen freuen.
Das Alter des Fahrzeuges ist ein weiterer Einflussfaktor auf die Höhe des Versicherungsbeitrages. Für Neuwagen oder Jahreswagen werden bis zu zehn Prozent Nachlass auf den Versicherungsbeitrag gewährt. Auch Wenigfahrer können mit Vergünstigungen rechnen. Wer jährlich eine Fahrleistung von unter 10.000 Kilometer erbringt, ist laut Statistik deutlich weniger in Unfälle verwickelt. Für die Versicherungsgesellschaften minimiert sich so das Risiko - der Fahrzeughalter wird mit Vergünstigungen belohnt.
Die KFZ Vollkaskoversicherung deckt sowohl Schäden ab, die durch Eigenverschulden entstehen als auch ein Verschulden durch Dritte. Im Gegensatz zur Teilkaskoversicherung deckt die Vollkaskoversicherung unter anderem folgende Schäden ab: Vandalismus, also eine mutwillige Beschädigung des Fahrzeuges durch Dritte sowie Unfallschäden am eigenen KFZ. Hierbei werden auch Schäden versichert, die entstehen, wenn der Unfallverursacher nicht zu ermitteln ist, beispielsweise bei Fahrerflucht. Auch wenn der Unfallgegner keinen ausreichenden Versicherungsschutz vorweisen kann, springt die Vollkaskoversicherung für anfallende Kosten ein. Einzig bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz springt die Vollkaskoversicherung nicht für einen entstandenen Schaden ein.
KFZ Versicherungsvergleich.info empfiehlt:
Vor Abschluß einer KFZ Vollkaskoversicherung lohnt auf jeden Fall ein Vergleich mehrerer Anbieter, da die Leistungen und auch die Beiträge der einzelnen Versicherungsgesellschaften stark variieren. |