SchadenfreiheitsklassenWie hoch der Beitrag ist, den ein Versicherter in der KFZ Haftpflichtversicherung, Teilkaskoversicherung und in der Vollkaskoversicherung für sein Fahrzeug zu zahlen hat, ist auch von der Anzahl der Jahre abhängig, die der Fahrzeughalter schadenfrei gefahren ist. Ein Kraftfahrer, der bereits zehn oder mehr Jahre unfallfrei fährt, ist für den jeweiligen Versicherer ein geringeres Risiko als jemand, der gerade seinen Führerschein erworben hat. Deshalb werden die Kraftfahrer bereits bei Abschuss eines KFZ-Versicherungsvertrages in Schadenfreiheitsklassen eingestuft, nach denen sich dann die Beitragszahlungen richten.
Das System der Schadenfreiheitsklassen ist so aufgebaut, dass der Versicherte, wenn er weiterhin unfallfrei fährt, automatisch in die nächste Schadenfreiheitsklasse kommt und die zu zahlende Versicherungsprämie sinkt. Wer während der Versicherungslaufzeit hingegen einen Unfall verursacht und die Versicherung in Anspruch nimmt, wird entsprechend höher gestuft.
Am härtesten trifft es die Fahranfänger, sie müssen, weil sie keine schadenfreien Jahre nachweisen können, nicht nur einfach 100 Prozent Beitrag bezahlen. Ihnen wird, weil sie ein großes Risiko für die Versicherungsgesellschaften sind, eine Prämie berechnet, die auf 240 Prozent basiert.
Bei den Versicherungsgesellschaften hat der Versicherte bis zum Jahresende Zeit, einen bereits von der Versicherung beglichenen Schaden zu übernehmen und damit seine schadenfreien Jahre zu behalten. Durch diese Verfahrensweise sparen die Versicherungen und die Versicherten gleichermaßen.
Durch einen ausgiebigen KFZ Versicherungsvergleich können Sie mit einer niedrigen Schadensfreiheitsklasse gleich doppelt sparen. Die Beiträge der Versicherungsgesellschaften im KFZ Versicherung Rechner können dabei erheblich fallen.
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